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Altarraum Blockhaus Ahlhorn

Stichpunkte zum Lebenslauf: 

 

Mein Name ist Stefan Bölts. Ich wurde am 20.3.1979 in Brake geboren und bin in Rastede bei Oldenburg aufgewachsen. Mein Vater ist Buchhalter, meine Mutter arbeitet halbtags als Kinderbetreuung. Ich habe eine vier Jahre jüngere Schwester.

 

Im Sommer 1985 kam ich in die Grundschule Kleibrok. Nach zwei Jahren Orientierungsstufe kam ich auf den Gymnasialzweig der Kooperativen Gesamtschule Rastede. Ab dem 1.8.95 besuchte ich die gymnasiale Oberstufe und erwarb 1998 mit dem Abitur die Hochschulreife. Meine Leistungsfächer waren Biologie und Erdkunde, weitere Prüfungsfächer waren Deutsch und Informatik.

 

Meine Freizeitaktivitäten waren Sport wie Reiten, Judo und Karate, später Handball und Schwimmen. 1989 initiierte ich mit MitschülerInnen einen Umweltclub, in welchem wir uns vornehmlich mit Thematiken um Mülltrennung, Recycling und Gewässerreinheit beschäftigten und uns an Umweltausstellungen vor Ort beteiligten. Im Jahre 1995 bekam ich für meine Filmdokumentation "Jugend in Rastede" den Bartholomäus-Schink-Preis im Rahmes eines Schulprojektes.

Ökumenischer Kirchentag 2003 in Berlin

 

Am wichtigsten ist mir jedoch die Pfadfinderei, was ich seit dem 31.3.89 betreibe. Dort war ich über 10 Jahre im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. (BdP) aktiv und zwischen 1991 und 2000 in verschiedenen Altersstufen als Jugendgruppenleiter sowie in mehreren Ebenen der demokratischen Vertretungsstrukturen des Jugendverbandes tätig.  Ich besuchte mehrere Ausbildungs- und Fortbildungskurse und bin seit 1995 als Ausbilder für Jugendgruppenleiter engagiert.

 

Am 13.10.97 wurde ich zum 1. Vorsitzenden des Gemeindejugendringes Rastede gewählt, initiierte das Rasteder Jugendparlament (Jugendforum) und war vom Dez. ´97 bis Anfang 2000 beratendes Ratsmitglied im Jugend- und Sozialausschuss. Seit ´97 war ich Delegierter im Kreisjugendring Ammerland und wurde dort am 25. Sep. 2000 zum Stellv. Vorsitzenden gewählt.

Meine berufliche Laufbahn begann in der Bundeswehr und ich absolvierte die Offizierschule der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck. Seit der bestandenen Offiziersprüfung im Sommer 1999 (81. Offizierlehrgang der Luftwaffe) studierte ich Politikwissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg.

Im Jahre 2000 war ich Mitglied in der Jugendorganisation, dem Studentenverband und im Ortsverband einer großen demokratischen Partei, wurde in der Jugendorganisation zum Vorsitzenden des Bezirkes Jenfeld/Hamburg gewählt und war zwischenzeitlich Mitglied im Jugendhilfeausschuss Hamburg/Wandsbek. 

Zum Jahresende 2000 schied ich als Vorsitzender des Gemeindejugendringes Rastede, als stellv. Vorsitzende des Kreisjugendringes Ammerland sowie aus der parteipolitischen Arbeit aus.

 

Jahresplanung Kreisjugendkonvent 2002

Ebenfalls zum Jahresende 2000 wechselte ich in den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und war seit dem in der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo), dabei vornehmlich in der Kirchengemeinde Jade, ehrenamtlich tätig gewesen. Auf der Vollversammlung im Februar 2001 wurde ich in den Vorstand der VCP-Gruppe in Jaderberg/Jade gewählt und war seit dem Vertreter auf Kirchenkreisebene im Kreisjugendkonvent Butjadingen.

 

Dort wurde ich zum Sommer 2001 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und war nun ebenfalls im Landesjugendkonvent engagiert. Auf Gemeindeebene war ich im Gemeindeleben ehrenamtlich aktiv engagiert und vertrat die Interessen der VCP-Gruppen vor Ort im Gemeindekirchenrat.

Neben den Aufgaben im Vorstand der VCP-Gruppe (Kassenführung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) führte ich mehrere Kurse in der Gruppenleiterausbildung und juleica-Schulung (Jugendgruppenleitercard) durch und war auf landeskirchlicher Ebene im VCP Bezirk Oldenburg z.B. in der Lagerleitung eines Pfingstlagers aktiv.

 

Bundesluftwaffe

 

Seit dem Studienbeginn in Hamburg war ich in der Interessensgemeinschaft der Politikwissenschaftler an der UniBw Hamburg aktiv und wurde im Mai 2000 zum neuen Sprecher der IG Pol gewählt. Dort war ich seit Jahresbeginn 2000 ebenfalls in der Studentenvertretung und in der Studentenzeitung aktiv sowie als "AStA-Beauftragter" seit langem der erste Delegierte der UniBw in der LandesAStenKonferenz.

Für den dann folgenden Konvent (2001) wurde ich zum Vorsitzenden Sprecher gewählt und war Mitglied im Fachbereichsrat und im akademischen Senat.

Während der Zeit an der Offizierschule in Fürstenfeldbruck  und der Universität der Bundeswehr Hamburg war ich in der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW - Sektion Hamburg) und im Internationalen Clausewitz Zentrum (ICZ) in der Führungsakademie Hamburg aktiv sowie Mitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und der Jungen Atlantischen Politiker.

Im Rahmen der Interessensgemeinschaft der Politikwissenschaftler beschäftigen wir uns u.a. mit dem Kosovo-Krieg, zudem wir auch General Loquai („Wege in einen vermeidbaren Krieg“) als Referenten eingeladen hatten. Wegen der bewussten Fehlinformationen des damaligen Bundesverteidigugnsministers gegenüber dem Deutschen Bundestag („Hufeisenplan“) und da die Auslandseinsätze der jüngeren Zeit nicht mehr mit meinen Vorstellungen von UN-Friedens- und Hilfseinsätzen vereinbar waren, schied ich zum 27. Januar 2002 aus der Bundeswehr aus, um zum Sommersemester mit meinem zivilen Studium zu beginnen. Meine letzte Verwendung bei der Bundeswehr war im Stab der Fliegerhorstgruppe in Wittmund, wo ich über zwei Monate ein Praktikum in der Militärseelsorge beim dortigen kath. Standortpfarrer M. Langkamp machten konnte.

 

Theoball in Bethel

Nach einer weiteren Praktikumzeit beim Kreisjugenddienst in Butjadingen begann ich am 12.04.02 mit meinem Studium der ev. Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Bethel. Dort befasste ich mich 6 Semester mit den verschiedenen theologischen Fächern, den urbiblischen Sprachen und den Religions- und Missionswissenschaften.

An der Kirchlichen Hochschule war Ansprechpartner für die ESG-Gruppen "Taize-Andachten" und "Singkreis" und gründete mit Kommilitonen einen Hauskreis. Im Sommersemester 2003 wurde ich als Finanzreferent in den Allgem. Studierenden Ausschuss (AStA) gewählt und führte ein System der kaufmännischen Buchhaltung und Kontoführung ein. 2003 und 2004 war ich Studentischer Vertreter in der Hochschulkonferenz Bethel und im Sommersemester organisierte ich als AStA-Referent für Hochschul- und Kirchenpolitik u.a. einen Studientag "Dies Academicus" zur Thematik "Gemeindeaufbau- und Gemeindeentwicklung".

Kirchliche Hochschule Bethel

Nach der Zwischenprüfung setzte ich mein Theologie-Studium zum Sommersemester 2005 an der Philipps-Universität in Marburg fort. Neben den dort angebotenen Studia Oecumenica erweitere ich weiterhin auch außerhalb von Hochschule und Uni meine Kenntnis über die Vielfalt von Kirche und Religion in zahlreichen Kursen, Kongressen und Seminaren verschiedenster kirchlicher Organisationen und Missionswerken.

Die Bandbreite reicht von der Luther Akademie in Ratzeburg über WillowCreek-Kongresse oder der Pfingst-Europa-Konferenz bis zum Jungen Forum Orthodoxie der EKD. Ich war in verschiedenen Projekten wie ProChrist-Mobil engagiert und war u.a. Mitarbeiter bei Teenstreet (OM), beim Christival 2002 und dem CVJM-Festival 2005 in Kassel. Neben verschiedenen Tätigkeiten in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) und Campus für Christus (CfC) bin ich nun in Marburg Vertreter der Bodelschwingh Studienstiftung im Netzwerk „Christen an der Uni“ und in der Studentenmission Deutschland (SMD) aktiv. Dort war ich für die Internet- und Öffentlichkeitsarbeit im Arbeitskreis für Weltmission engagiert und Moderator auf der Gods Mission Conferenz (GMC).

  

ACK Sommerakademie beim Weltjugendtag 2005

Highlights im ökumenischen Austausch waren aber bisher vorallem der Sommerkurs "Ökumenisches Lernen" vom Melantone-Center in Rom (2004) und die ACK-Sommerakademie während des Weltjugendtages 2005.

 

Bei den Pfadfindern bin ich seit Ende 2001 vor allem auf der Landesebene (z.B. als Vertreter des Arbeitskreises Religionspädagogik im Landesrat des VCP Land Niedersachsen) und seit 2002 auch auf Bundesebene (Projektgruppe Kirchentage) aktiv. 2005 übernahm ich ferner die Verbandvertretung in der Landesjugendkammer Hannovers, die ich seit 2006 in der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) vertrete, und wurde 2005 in den Landesratsvorstand des VCP Land Niedersachsen gewählt.

Im Rahmen der Jugendarbeit war ich in verschiedenen Projekten engagiert, z.B. im "Global Development Village" auf der Kinder- und Jugendplattform "Big Tipi" auf der EXPO 2000 sowie auf dem Landesjugendtreffen der Evangl. Jugend Oldenburg und organisierte den "Vaterunser-Gebetsgarten" und das "Taize-Zelt" auf dem VCP Bundeslager 2002 mit über 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. 2003 war mit der Organisation des bundesweiten Projektes "Friedenslicht am Brandenburgertor" für den Ökumenischen Kirchentag in Berlin betraut und beim DEKT 2005 war ich neben der Arbeit als Hallenleiter beim Bundesprojekt "VCP-Gottesdienst" involviert.

 

Zukunftskongress der EKD 2007

 

Über mehrere Semester vertrat ich den Oldenburger Konvent der Theologiestudierenden in der Oldenburgischen Landessynode und war im SprecherInnenRat des Landeskonvents engagiert. 2006 initiierte ich die Kampagne www.Du-bist-Oldenburg.NET - Visionen für eine Kirche von morgen. Seit dem beschäftige ich mich verstärkt mit Kirchenreform- und Regionalisierungsprozessen verschiedener Landeskirchen.

Seit August 2006 arbeite ich als Referent für Kirchenreformen im Institut für Wirtschafts- und Sozialethik an der Philippsuniversität in Marburg (IWS) in diesem Arbeits- und Forschungsfeld mit. Die Mitarbeit am Pastoralkolleg "Orientieren im Reformprozess" für die rheinischen Studierendenpfarrer/innen der ESG (Sep. 2006) zählte ebenso dazu wie die Mitarbeit und Dokumentation der Fachtagung "Regionalisierung in der Kirche" vom "Zentrum für Organisationsentwicklung und Supervision" in der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (ZOS) und dem Netzwerk "Gemeinde und funktionale Dienste" (November 2006). Im Februar 2007 war ich mit der organisatorischen Vorbereitung der 4. Wissenschaftlichen Fachtagung des Reformnetzwerkes betraut. 

Neben der Zusammenstellung von Reaktionen, Pressemitteilungen und Materialien zum Impulspapier der EKD ist in diesem Rahmen auch die Stellungnahme vom Landeskonvent der Oldenburger Studierenden entwicklet worden. Seit der Teilnahme am EKD-Zukunftskongress arbeite ich nun an der Internetplattform zur EKD-Reformdekade, um Ideen und Projekte im Rahmen der Reformdekade zu vernetzten. Zur inhaltlichen Gestaltung der Reformdekade diente der Inhaltliche Schwerpunkt EKD-Synode 2007 in Dresden, in dessen Vorbereitungskreis ich von der Präses berufen worden war.  

Im März 2007 konnte ich während eines Praktikums in der juristischen Abteilung des Oldenburger Oberkirchenrates weitergehende Einblicke in die Umsetzung von Kirchenreformen gewinnen und half bei der Erstellung von Gesetzesvorlagen für die Oldenburger Kirchenkreisreform sowie die Kirchengesetzänderungen für den Gemeinsamen Kirchenausschuss als neue Kirchenleitung ab 2008.

Zum Wintersemester 2007/08 begann ich meine Examensvorbereitung in Leipzig und seit Ende 2007 bin ich Mitarbeiter im Koordinationskreis des "Netzwerk Kirchenreform". 2008/2009 war ich ehrenamtlich in der Projektleitung des "Zentrum Gemeinde" auf dem 32. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Bremen engagiert. 2009 begann mein Volontariat im evangelischen Verlagswesen und zuletzt war ich in den Projektvorbereitungen für den Kirchenvorstandstag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau "Lust auf Gemeinde" am 19. September 2009 involviert. Zur Zeit bin ich in Programmvorbereitungen für den Ökumenischen Kirchentag in München 2010 engagiert und in der Kampagnenarbeit tätig. 

  

Stefan Bölts, 19.12.09