Change. We can believe in.
Bericht von der konstituierenden Sitzung der 47. Synode in Oldenburg am 16.1.08 in Heimvolkshochschule Rastede
Change. Wechsel. Seit den ersten triumphalen Erfolgen des Afroamerikaners Barack Obama im längsten und teuersten Wahlkampf um das „mächtigste Präsidentenamt der Welt“ haben fast alle Kandidaten im US-Wahlkampfspektakel den Zauber vom Wechsel erkannt.
Change. Wechsel. Diese Stimmung schwappt auch über den Kontinent. In den Landtagswahlkämpfen in Deutschland „unter der Gürtellinie“ vielleicht nicht so spürbar, in der Oldenburgischen Kirche um so mehr. Rund die Hälfte aller Synodalen, die sich zu der – laut OKR Grobleben beim Eröffnungsgottesdienst - „ersten konstituierten Sitzung“ der 47. Synode versammelten, sind neue Mandatsträger. Aber es fehlt den Neulingen keineswegs an Mut oder Selbstbewusstsein. Während ein Großteil des Wahlmarathons auch davon geprägt wurde, dass sich die einen oder anderen „Langverdienten“ mit ihren bisherigen Ausschusstätigkeiten krönten, gab es bei der Kandidatenvorstellung auch ganz andere selbstbewusste Töne zu hören: „Ich gehöre jetzt seit einem halben Tag dieser Synode an, und ich finde das ganz gut“, sprach einer der Jüngsten im Kreise, Pfr. Dr. Sven Evers, und wurde auch prompt als stellvertretenden theologisches Mitglied in den Gemeinsamen Kirchenausschuss gewählt.
„In der Synode herrscht eine neue Musik“, stellte unser Landesjugendpfarrer Karsten Peuster fest. Seine Anmerkung bezog sich primär auf die stimmgewaltigen Gesangskünste, welche die frischgebackene 47. Synode in Gottesdienst und Mittagsgebet an den Tag legte; könnte man aber auch auf das politische Treiben des höchsten Organs unserer Kirche beziehen.
Für manche offenbar zu überraschend kam es bei der Vergabe des höchsten Amtes tatsächlich zu einer echten Wahl. Der Alterspräsident (bis zur Wahl des Präsidiums moderiert der dem Lebensalter nach älteste Synodale nach Art. 84 KO die Synodensitzung), Synodaler Studiendirektor a.D. Paul Krey, hatte kaum die Kandidatenkür eröffnet, da sprang ein aus Verwaltungsstrukturdebatten vergangener Tage nicht unbekanntes Gesicht ans Mikrofon und der Synodale Hanspeter Teetzmann schlug die Stadtoldenburgerin Sabine Blütchen vor. Ein schneeweiß ergrauter Neuling aus dem Südosten des überschaubaren ehemaligen Großherzogtums schlug dann „den Kandidaten vor, den Sie erwarten konnten.“ Solch eine Bemerkung hätte er vielleicht besser unterlassen sollen.
Bereits im letzten Sommer hatte der langjährige und hochverdiente Präsident dreier Synoden, Heinz Heinsen, angekündigt, er wolle sich auch in diesem Tätigkeitsfeld zur Ruhe setzen. Der einstiege Jugendmitarbeiter war nunmehr schon über 25 Jahre ehrenamtlich in der „Landessynode“ engagiert, wurde für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement 1996 mit „Bundesverdienstkreuz am Bande“ ausgezeichnet und hatte zuletzt die deutlich schwierigen und emotionalen Reformdebatten einschließlich der Einführung des Gemeinsamen Kirchenausschusses (GKA) moderiert.
Die Tatsache, dass der zur Zeit amtierende Bischof nun vorzeitig in den Ruhestand wollte, hätte einige Synodale dazu angehalten, Herrn Heinsen um eine erneute Kandidatur zu bitten, um einen sauberen Übergang von der „Reformsynode“ ins „neue Zeitalter“ zu gestalten.
Der gelernte Einzelhandelskaufmann und ehem. Verwaltungsbeamte wollte der 47. Synode nur noch für eine halbe Amtszeit vorstehen, ließ es aber auf eine direkte Kampfabstimmung zulaufen. Die Synode wollte einen Wechsel, dass sei nach Angaben einiger Synodalen schon beim Kennenlernen am Vorabend deutlich geworden. Vielleicht unsicher, wer dem mutigen Schritt von Frau Blütchen eine Chance geben würde, votierten fast alle für den sofortigen Wechsel: 50 der 60 stimmberechtigten Synodalen wählten die 54jährige Rechtsanwältin, die sich zuletzt als engagiertes Mitglied der Steuerungsgruppe einen Namen gemacht hatte, in den Vorsitz der Synode.
Sportlich gratulierte Herr Heinsen der erste Präsidentin in der oldenburgischen Kirchengeschichte; dann gab es noch ein Fotoshooting mit neuem und alten Oberhaupt – und dann war er leider verschwunden. Der auch kommunalpolitisch erfahrende Pensionär verschwand so schnell in seinem – bereits im Sommer nach langen und tiefen Kämpfen mit dem Oberkirchenrat ersehnten – wohlverdienten Ruhestand eines 70jährigen, ohne dass man ihm noch einmal vor Ort für sein langjähriges Engagement hätte danken können.
Vermutlich, um dem neuen Präsidium einen Neustart außerhalb des Schatten eines ehemaligen Präsidenten zu ermöglichen, legte Herr Heinsen sein synodales Mandat nieder und trat gar nicht erst zum Gelöbnis der neuen Synodalen an. Manche Synodalen waren verwirrt, andere empfanden dieses Vorgehen als ungeschickt. Die in diesem Falle wohl als zweitklassiger Journalismus zu bewertende Berichtserstattung der NWZ mit ihrem Charme einer Provinzzeitung titelte gleich sensationslustig: „Spektakuläre Abwahl beim Start. Synode gibt bisherigem Präsidenten einen Korb.“ Schön, dass der regionale Presse immerhin auffiel, dass nun zum ersten Mal eine Frau an der Spitze steht. Doch anstatt die Präsidentin detailliert nach inhaltlichen Themen oder den Gehalt des Neuaufbruchs zu befragen, warf bereits die bevorstehende Bischofswahl (oder vielleicht bekommen wir ja auch zum ersten Mal eine Bischöfin) seinen Schatten auf die „Sensation“.
Es wird wohl noch viel Zeit und Arbeit bedürfen, um der Medienöffentlichkeit deutlich zu machen, dass es trotz intensiven ökumenischen Bemühens auch einen deutlichen Unterschied gibt: Die Römer sind die Bischofskirche, in den Kirchen der Reformation herrscht seit dem Erbe des Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher und den Veränderungen um 1873 herum eine synodal-presbyteriale Ordnung. „Chef“ der Protestanten in Deutschland ist eigentlich nicht Dr. Wolfgang Huber (auch wenn er glücklicherweise immerhin medientauglicher ist als der vorherige Ratsvorsitzende) – wenn wir als EKD ernsthaft „evangelische Kirche sein“ wollen, wäre dies nach dem „Priestertum aller Getauften“ in erster Linie die Präses der Synode, Barbara Rinke. Das oberste Organ einer „echten Kirche“ in Oldenburg hat nun eine Chefin – in Zeiten des Neuaufbruchs mit dem ebenfalls neuen GKA vielleicht auch ein umso besserer Ausgangspunkt; Peter Krug ist streng genommen nur ihr oberste und teuerste Angestellte.
Doch der taffen Rechtsanwältin (seit der 45. Synode im landeskirchenpolitischen Geschäft) mit den Erfahrungen aus 15 Jahren ehrenamtliche Arbeit im Gemeindekirchenrat Oldenburg-Osternburg droht damit gleich eine große Herausforderung. Für Demokraten wohl eher unverständlich führt in der neuen gemeinsamen Kirchenleitung nämlich der von der Synode „eingekaufte“ Hirte der Hauptamtlichen laut neuer Kirchenordnung den Vorsitz über die Synodalen im GKA. In Braunschweig und Hessen-Nassau hätten solche Modelle funktioniert, beteuert der juristische Oberkirchenrat W. Friedrichs. Braunschweig hat inzwischen das „alte“ Modell von Oldenburg übernommen, und in Hessen und Nassau herrscht bekanntlich ein ganz anderer Spirit im Kirchenverständnis als in der trägen norddeutschen Mentalität.
Mit gebannten Augen hatte der Großteil der „Oberkirchenratsbank“ das Geschehen verfolgt, als die synodalen Wahlen um die Mandate in dem aus der Taufe gehobenen GKA gleich mehrfach in den dritten Wahlgang gingen. Zwischenzeitlich erinnerten einem diese Gesichtsausdrücke an jene Fernsehbilder, als die einst vor Waffen starrende Sowjetunion unbeholfen dem demokratischen Aufstand und dem Fall des eisernen Vorhangs geschehen lassen musste.
Am Ende stand eine gemischte Truppe von altverdienten Strategen und neuen Köpfen voller frischer Ideen zusammen. Neben der Präsidentin Kraft Amtes wurde die Bürgermeisterin aus Edewecht, Petra Lausch, und Prof. Dr. Götz Strömsdörfer (Wilhelmshaven) als nichttheologische Mitglieder in den GKA entsandt. Für jedes Mitglied des Gemeinsamen Kirchenausschusses war darüber hinaus ein erster und ein zweiter Stellvertreter/in zu wählen. Hans-Peter Teetzmann (Berufenes Mitglied) und Gerhard Eicker (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland) wurden zum ersten und zweiten Stellvertreter der Synodenpräsidentin in das Gremium gewählt. Petra Lausch wird nach dem Votum der Synode durch Etta Brunßen (Kirchenkreis Ammerland) und Hans-Hermann Heuer (Kirchenkreis Oldenburg-Stadt) vertreten. Für die Vertretung von Prof. Dr. Götz Strömsdörfer wählte die Synode Annemarie Cornelius (Kirchenkreis Wesermarsch) und Jutta Wilhelms (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven).
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Führungswechsel an der Spitze: Heinz Heinsen (Präsident der Synode von 1994-2006) und Bischof Peter Krug mit der neuen Präsidentin Sabine Blütchen. |
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Zu ihren Stellvertretern bestimmten die Delegierten Annemarie Cornelius (Kirchenkreis Wesermarsch) und Kai Wessels (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven). Als Schriftführer komplettieren das Präsidium Sabine Arnold (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Angelika Menz (Kirchenkreis Oldenburg-Stadt) und Jost Richter (Kirchenkreis Wesermarsch). |
Fotos: ELKiO |
Wer schon lange das synodale Geschehen in Oldenburg beobachten durfte, dem mag zunächst mit flauen Bauchgefühl aufgefallen sein, dass typische „Wadenbeißer“ nicht darunter sind. Fordernde Zivilcourage, wie sie einst Synodale wir Qualmann, Schubert, Thierfeld oder Tönjes aus scheinbar längst vergangenen Zeiten an den Tag legten und mit „Kopf und Herz“ synodale Verantwortung prägten, sucht man hier vermeintlich auf dem ersten Blick vergebens. Aber vielleicht muss sich die 47. Synode erst einmal richtig einleben, bevor sich die neuen Strategen emporheben. Vielleicht aber ist es auch eine besondere Chance, wenn anstelle „demokratischer Speerspitzen“ zunächst moderate Kräfte im GKA den Dialog versuchen. Bleibt nur zu hoffen, dass die „altgeschmiedeten Eisen“ der „Gegenseite“ auch ernsthaft für ein neues Miteinander anstelle des in Oldenburg tragischer Weise fast schon traditionellem Gegeneinander bereit sind. Das wäre in der Tat ein „sensationeller“ Wechsel und Neubeginn. Und der jüngste theologische Oberkirchenrat, Olaf Grobleben, steht dem zumindest ebenso offen und guten Mutes gegenüber wie gewählte Synodale.
Chance. Ein Wechsel ist möglich. Auffällig ist vor allem, dass der neue Wind in der Synode deutlich junge theologische Vertreter in den GKA geweht hat. Nachdem die so manchen guten Ansätze im Rahmen der Steuerungsgruppe – warum auch immer – bei der Kirchenkreisreform nicht umgesetzt werden konnten, besteht nun mit Kreispfarrer Braun (Oldenburger Münsterland) ein direkter Draht zu der neuen „mittleren Ebene“. Und vielleicht kommt derweil die Zeit, dass das Horten hierarchischer Aufgaben auf die letzten noch verbliebenen Oberkirchenratsstellen am alten Philosophenweg einmal ein Ende hat und eine flächendeckende Präsenz von „Kreissuperintendenten“ einschließlich fortschrittlichem Personalmanagement, Ordinations-, Visitations- und Supervisionskonzept „in der Fläche“ eines Tages nicht nur „bloße Ideen“ bleiben.
Und mit Pastorin Dr. Andrée „erobert“ nicht nur die Theologie (insb. die systematische ;-) die neue Kirchenleitung, sondern auch die reelle Chance, dass künftig wieder mehr „Inhalte“ die Themen der Oldenburger Kirche bestimmen werden: In Lateinamerika hat sie sich z.B. intensiv mit der „Theologie der Befreiung“ auseinander gesetzt. Zudem war Frau Dr. Andrée nicht nur Wahlbeobachterin auf dem „vergessenen Kontingent“, sondern ist schon lange für die Norddeutsche Mission engagiert. Der Synode kommt dies entgegen, die sich nach langjährigen Struktur- und Reformdiskussionen wieder mehr inhaltliche Themen wünscht.
Dabei darf natürlich nicht übersehen werden, was für Insider schon längst klar ist. Der „große Wurf“ aus der Ära „Qualmann“ reicht nur bis 2010. Die Kompromisse – insb. in der Verwaltungsstrukturreform – verfehlen die ursprünglich gesetzten Einsparziele: Wir stehen nicht am Ende der Reformen – die große Reform oder aber die bittere Erfahrung stehe noch aus. „Aus Fehlern lernen“, so hieß dermaleinst eine Konsultation zum Erfahrungsaustausch in Reformprozessen des „Netzwerk Kirchenreform“. Das man aus gescheiterten oder immer wieder neu angesetzten Reformprozessen zumindest an Erfahrungen wachsen und reicher werden kann – steht außer Frage. Bleibt nur offen, ob Oldenburg nach seinen vielen bunten Papieren die richtigen Schlussfolgerungen für eine mögliche Zukunft zieht, anstatt regungslos einem drohendem Ende entgegen zu starren.
Aber ein Rückbesinnen auf „die Themen“ der Kirche ist mit Sicherheit kein falscher Ausgangspunkt. Wenn die Kernkompetenzen in Verkündigung, Mission und Diakonie wieder Vorrang vor den Fragen nach (Selbst-)Verwaltung oder die Anzahl von Verwaltungsämtern haben, gewinnt die Kirche als Vermittlerin der frohmachenden Botschaft wieder mehr an Interesse und Aufmerksamkeit. Und dies könnte nicht nur Menschen erreichen, sondern nebenbei vielleicht auch wieder mehr Geld in die Kassen spülen – vor allem aber zur Begeisterung von Mitwirkenden und Interessenten führen. Und dies wäre mehr Wert und eine Mehrwert gegenüber „Sparrücklagen“ in ausgetrockneten Strukturen und verstaubten Gemäuern.
Zudem könnte eine intensive Auseinandersetzung mit inhaltlichen Themen wie das Ehrenamt (siehe Synodeneingaben zum Thema Ehrenamt I-IV), die Rolle des Pfarramtes oder eine Weiterbeschäftigung mit den Gemeindeleitbildern (was ist bloß daraus geworden?) so viele neue und innovative Impulse freisetzten (siehe natürliche Gemeindeentwicklung und Co), dass verordnete Reformen von oben überdies überflüssig würden.
Einen solchen innovativen Aufbruch hat der Oberkirchenrat indes verschlafen. Er hätte junge Köpfe mit neuen Ideen in die Synode berufen können, insb. aus dem Kreise derer, die rein strukturell nicht die langen Märsche durch die Gremien von Gemeindekirchenräten und Kreissynoden vornehmen können. Egal, ob missionarisch oder reformorgierentiert, ob musikalisch oder einfach die „Gremientiere“ aus den Verbänden und Selbstvertretungsorganen der Evangelischen Jugend, wären solch junge Stimmen ein Gewinn gewesen – gerade vor dem Hintergrund, dass es im Kontext mit der EKD-Reformdekade (siehe Antrag des Konvents) auch in der 47. Synode um Fragen und Entscheidungen gehen muss, die über die Legislaturperiode oder die durchschnittliche Arbeitszeit so mancher Synodaler noch weit hinausgehen werden. Spätestens, seit dem jüngst auf der zurückliegenden EKD-Synode in Dresden wieder die Frage nach Jugendsynodalen in den Synoden von EKD und Gliedkirchen aktuell wurde, hätte Oldenburg hier ein Zeichen setzten können. Nun erfüllt die Oldenburger Kirche wieder ihr bundesweites Klischee der Rückständigkeit. Immerhin, mit Stefanie Rohlfs stellt die ejo wenigstens eine Ersatzsynodale unter den berufenen Mitgliedern. Für manchen Vertreter der Ev. Jugend sei dies schon ein guter erster Schritt in die richtige Richtung. Bis zu einem nächsten Start einer Legislaturperiode sind es aber wieder sechs Jahre, und in dieser Zeit wird viel Wasser die Weser heruntergelaufen sein. Als Beobachter des synodalen Geschehens ist es zumindest zutiefst enttäuschend, dass auch der neue Altersdurchschnitt des höchsten Organs unserer Landeskirche alles andere als eine generationengerechte Vertretung der Kirchenbasis repräsentiert.
Ein Generationenwechsel und eine mögliche Verjüngung steht aber dem Oberkirchenrat selbst in Haus: Der nebenamtliche Militärbischof Peter Krug wird seinen Bischofsstuhl in Oldenburg zum Herbst diesen Jahres räumen – und die für das Pfarrpersonal zuständige Oberkirchenrätin Dr. Evelin Albrecht geht zum Frühjahr 2009 ebenfalls in den vorzeitigen Ruhestand. Und so wird die „junge“ 47. Synode bereits im Mai diesen Jahres eine Nachfolge im Bischofsamt wählen und auf der darauffolgenden Herbsttagung 2008 erneut Personalwahlen für die Nachfolgeregelung von Frau Dr. Albrecht auf der Tagesordnung haben. Hierfür wurde dann auch schnell ein Wahlausschuss für die Bischofs- und Oberkirchenratswahl gewählt. Als nichttheologische Mitglieder erhielten Ursula Classe (Delmenhorst/Oldenburg-Land), Gerhard Eicker (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland) , Helmut Hartig (Kirchenkreis Oldenburg-Stadt) und Johann Kühme (Berufenes Mitglied) das Votum der Synode. Als theologische Mitglieder wurden Oliver Tom Brok (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven) und Andreas Thibaut (Kirchenkreis Oldenburg Stadt) gewählt. Mit zwei von der Pfarrervertretung benannten Personen und der neuen Präsidentin der Synode wird das neunköpfige Gremium vervollständigt. Wir sind gespannt, welche Personen im Mai zur Auswahl vorgestellt werden: Change. We can believe in.
Stefan Bölts


